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Warum der Kilimandscharo der richtige Ort für Unternehmer:innen ist

Das Kilimandscharo Reatreat für Unternehmer im Jahr 2022 war für mich kein geplantes Business-Event, sondern eine Erfahrung, die aus einem Zufall entstanden ist. Ich war im zweiten Jahr meiner Selbstständigkeit, vieles war offen, anderes noch ungeklärt und genau in dieser Phase kam der Berg in mein Leben.
Dass es ausgerechnet der Kilimandscharo wurde, war kein strategischer Entschluss. Es war eher ein Zufall, der mich gefunden hat.
Ein anderer Unternehmer kam auf mich zu. Im Ahrtal war kurz zuvor die Flutkatastrophe passiert, und wir sprachen darüber, ob wir nicht etwas Sinnvolles daraus machen könnten. Eine Spendenaktion. Eine Idee, die größer ist als wir selbst. So entstand der Gedanke, den Jahrestag der Katastrophe mit einer Besteigung des Kilimandscharo zu verbinden.
Zwischen Neugier und Nervosität
Was kaum jemand weiß: Ich war bis dahin noch nie wirklich wandern gewesen. Ich konnte mit Bergen nicht viel anfangen. Ich bin sogar ohne richtige Wanderschuhe angereist und habe mir letztlich vor Ort Schuhe ausgeliehen. Rückblickend wirkt das fast absurd, aber damals war es einfach Teil dieser Mischung aus Neugier und Unwissen.
Die Nervosität kam nicht sofort. Sie schlich sich langsam ein. Im Zug auf dem Weg zum Flughafen spürte ich sie das erste Mal und dann passierte etwas, das ich aus meiner Zeit im Leistungssport kannte: Ich kam in diesen Tunnel. Eine Art innerer Fokus, bei dem alles andere nach und nach unwichtig wird. Das Gedankenkarussell, das sonst im Alltag permanent läuft, wurde langsamer. Irgendwann war da kein Lärm mehr. Nur noch dieses eine Ziel.
Der erste echte Moment
Der Moment, der sich am krassesten eingebrannt hat, kam noch vor der eigentlichen Tour. Es war im Anflug auf dem Kilimandscharo Airport in ca. 5800m höhe.
Der Pilot meldete sich und sagte, wir könnten gleich den Kilimandscharo sehen. Unser Team schaute schon ganz aufgeregt aus dem Fenster. Wir saßen relativ mittig auf der rechten Seite. Wir dachten, irgendwo da unten wird er schon sein. Dann sagte der Kapitän, wir sollen jetzt nach links schauen.
Und plötzlich waren wir auf gleicher Höhe mit der Spitze. Das Flugzeug zog am Berg vorbei, so nah, dass ich zum ersten Mal wirklich verstand, wie hoch dieser Berg ist. In diesem Moment wurde mir klar: Das hier ist kein symbolisches Projekt. Kein nettes Charity-Event. Das wird ernst.
Warum das Kilimandscharo Retreat für Unternehmer mehr ist als eine Reise
Auf dem Berg habe ich nicht gelernt, wie man erfolgreicher arbeitet. Sondern, dass es noch sehr viel mehr gibt als dieses permanente Funktionieren. Dieses Hamsterrad, das man sich als Selbstständiger oft selbst baut. Aus Ambition, Verantwortung und dem Gefühl, immer weitermachen zu müssen.
Was mich tief berührt hat, war die Begegnung mit den Menschen in Tansania. Diese Freundlichkeit und diese Leichtigkeit. Menschen, die objektiv viel weniger haben als wir und dennoch zufrieden wirken. Das hat etwas in mir verschoben.
Nach dem Gipfel
Nach dem Erreichen des Gipfels fühlt man sich kurz unbesiegbar. Als könnte man alles schaffen. Dieses Gefühl kennt wahrscheinlich jeder, der eine große Herausforderung gemeistert hat.
Was geblieben ist, war etwas anderes: Dankbarkeit. Für ganz alltägliche Dinge, die ich vorher kaum wahrgenommen habe. Für Gesundheit, Ruhe und die Möglichkeit, bewusst zu entscheiden, wie ich leben und arbeiten will.
Warum ich diese Tour heute anbiete
Ich möchte Unternehmerinnen und Unternehmer mitnehmen, die verstanden haben, dass es noch mehr im Leben gibt als materielle Erfolge. Menschen, die bereit sind, langsamer zu werden. Die nicht nach dem nächsten Kick suchen, sondern nach Klarheit.
Diese Tour ist nicht für jeden. Und das ist gut so.
Ich biete sie an, weil ich erlebt habe, was eine einzige Woche fernab des gewohnten Lebens auslösen kann. Wie sich Perspektiven verschieben. Wie Entscheidungen plötzlich aus einem anderen Inneren heraus getroffen werden.
Ausblick
Im nächsten Artikel erzähle ich konkreter vom Kilimandscharo Retreat für Unternehmer: vom Alltag auf dem Berg, von Zweifeln, Gesprächen und den stillen Momenten dazwischen.
